Hutt EDV Beratung Datenbanken Websites
Aktuelles 2005
30.04.2005
To whom it may concern:
Meine persönliche Meinung zum Sendlinger Moscheenstreit.
Zum Hintergrund: Die türkisch-islamische Gemeinde München (DITIM), die seit 16 Jahren ein Gemeindezentrum in Sendling/Schanzenbachstraße unterhält, hat beantragt, dass am Gotzinger Platz, auf einem Parkplatz in Sichtweite der Kirche St. Korbinian, ein neues, der Gemeindegröße angepasstes Gemeindezentrum mit Moschee gebaut werden darf.
Entgegen der Meinung der meisten Anwohner, einschließlich derjenigen, die sich als Mitglieder der katholischen Gemeinde St. Korbinian bezeichnen, bin ich der Ansicht, dass der türkisch-islamischen Gemeinde nicht mehr politisch-fundamentalistische oder gar kriminelle Menschen angehören als einer katholischen (und wenn, dann höchstens, weil die entsprechend motivierten Deutschen in der Regel aus der Kirche austreten).
Und ich wünsche mir, dass es in unserem Land möglich ist, einer jeden religösen Gemeinschaft Raum zu geben, und ich bin der festen Meinung, dass wir dieser Moschee uneingeschränkt und aus zutiefst christlicher Grundhaltung eine Chance geben sollten – so wie wir Christen auch überall in der Welt eine Chance zur Religionsausübung haben wollen. Unsere Aufgabe ist es nicht, Moscheen nur soviel Raum zu geben, wie (möglicherweise) im islamischen Raum Kirchen bekommen, sondern unsere Aufgabe als Christen ist es (meines Erachtens), zu geben und nicht aufzurechnen. Nur dann haben wir eine Aussicht, dass Religionen irgendwann in Frieden mit- und nebeneinander existieren können.
Meine persönliche Meinung zum Sendlinger Moscheenstreit.
Zum Hintergrund: Die türkisch-islamische Gemeinde München (DITIM), die seit 16 Jahren ein Gemeindezentrum in Sendling/Schanzenbachstraße unterhält, hat beantragt, dass am Gotzinger Platz, auf einem Parkplatz in Sichtweite der Kirche St. Korbinian, ein neues, der Gemeindegröße angepasstes Gemeindezentrum mit Moschee gebaut werden darf.
Entgegen der Meinung der meisten Anwohner, einschließlich derjenigen, die sich als Mitglieder der katholischen Gemeinde St. Korbinian bezeichnen, bin ich der Ansicht, dass der türkisch-islamischen Gemeinde nicht mehr politisch-fundamentalistische oder gar kriminelle Menschen angehören als einer katholischen (und wenn, dann höchstens, weil die entsprechend motivierten Deutschen in der Regel aus der Kirche austreten).
Und ich wünsche mir, dass es in unserem Land möglich ist, einer jeden religösen Gemeinschaft Raum zu geben, und ich bin der festen Meinung, dass wir dieser Moschee uneingeschränkt und aus zutiefst christlicher Grundhaltung eine Chance geben sollten – so wie wir Christen auch überall in der Welt eine Chance zur Religionsausübung haben wollen. Unsere Aufgabe ist es nicht, Moscheen nur soviel Raum zu geben, wie (möglicherweise) im islamischen Raum Kirchen bekommen, sondern unsere Aufgabe als Christen ist es (meines Erachtens), zu geben und nicht aufzurechnen. Nur dann haben wir eine Aussicht, dass Religionen irgendwann in Frieden mit- und nebeneinander existieren können.
